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  • Emanuel Zangerle

Trainingslager: Gran Canaria

Aktualisiert: 3. Jan 2019



Dienstag, 18. Dezember, 2 Uhr Nachts, es geht los.



Mein langjähriger Freund Michael Holland und ich entschieden uns dieses Jahr aus mehreren Gründen unter anderem auch wegen unseres Matura-Jahres nicht an dem Nationalteam Trainingslager in Mallorca teilzunehmen, sondern 8 Tage später auf Gran Canaria zufliegen.


Doch nun zurück, keine vier Stunden später hatten wir schon unsere erste unbeabsichtigte

Trainingseinheit, denn unser Flug wurde an das andere Ende des Flughafens verlegt. So sprinteten wir um 6 Uhr quer durch den Münchner Flughafen, mit 15 Minuten verbleibend bis das Boarding beendet war. Zum Glück verlief die restliche Anreise ohne Probleme.


Am ersten Tag, bezogen wir also unser Appartement, was als unser zu Hause über Weihnachten dient. Wir drehten noch eine kleine Runde um uns zu akklimatisieren, was ei einem Temperaturunterschied von 30 Grad nicht außer acht gelassen werden sollte. Die nächsten Tage verliefen immer nach dem gleichen Schema: 7:00 aufstehen für Morgensport

8:00 Frühstücken

10:00 Ausfahrt mit dem Rad (mal allein mal zu sechst)

16:00 Ankunft

18:00 Abendessen

22:00 Bett


Also wie man erkennen kann, waren diese Tage sehr strukturiert, trotzdem kam der Spaß auf dem Rad, aber auch abseits nie zu kurz. Die langen Touren vielen bei dieser landschaftlichen Kulisse auch um einiges leichter, als jene zuhause auf der Rolle im Keller.




Nach einem erholsamen Ruhetag, welchen wir auf See verbrachten, starteten wir motiviert in die zweite Hälfte unseres Trainingscamps. Wir maßen unsere Traningseinheiten nicht mehr an den Stunden, sondern an den Grad unserer Tanlines. Die Beine wurden allmählich schwerer und unser Sitzgewölbe passte schon wie angegossen an den Sattel. Wir beendeten unser Trainingslager würdig, mit einer 155 km und 4150 hm Tour, gefolgt von einem Steakhousebesuch, was in dieser Kombination wohl nicht die beste Wahl für unseren Geldbeutel war.


Die Heimreise war ein ähnliches Abenteuer, da unser Flughafenshuttle eine Panne zwei Stunden vor unserem Abflug hatte. Doch schlussendlich kamen wir wieder nachhause und sind zuversichtlich, dass diese 10 Tage ein wichtiger Trainingsblock für die kommende Saison war.


Somit allen ein fröhliches und erfolgreiches Jahr 2k19.


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